Puntino

 

 

Ich heisse Rolf und bin 1945 auf die Welt gekommen. Seither habe ich den Blues ;-). Ich lebe in der Nähe von Basel und bestreite meinen Lebensunterhalt mit Computern, die mich seit inzwischen rund vierzig Jahren faszinieren und ärgern. Daneben betreibe ich das Schweizer Bluesportal www.bluesnews.ch das in erster Linie über alles berichtet, was in Sachen Blues in der Schweiz los ist.

Wann ich zum Blues gekommen bin, kann ich nicht mehr genau sagen. Entscheidend war aber bestimmt ein Freund meiner Eltern, der mir als Knirps auf seinem Klavier einen Boogie Woogie vorgespielt hatte. Obwohl die übrige Erinnerung an jene Zeit inzwischen ziemlich verblasst ist, kann ich mich an diesen Moment noch sehr genau erinnern. Daneben spielten natürlich die frühen amerikanischen Blues- und Rocksänger und die britische Rockinvasion auch eine wichtige Rolle.

Ich geniesse es sehr, dass der Blues inzwischen sehr populär geworden ist, denn ich weiss noch genau, dass diese Musik in meiner Jugend in den Medien kaum zu hören war und auch für Tonträger musste man weit rennen, oder jemanden kennen, der einem Platten aus den USA mitbringen konnte. Heute hingegen kann ich aus einem schier unerschöpflichen Angebot wählen. Stilistisch bin ich offen, mag aber besonders den Chicago Blues, den Texas Blues und den Louisiana Blues.

Der Blues ist für mich ein selbstverständlicher und unverzichtbarer Teil meines Lebens und ich kann mir schwer vorstellen, einen Tag ohne diese Musik zu verbringen. Obwohl ich auch andere Musik höre, hat nur der Blues diese direkte und tief gehende Wirkung auf mich. Geht es mir schlecht, dann sorgt der Blues dafür, dass es mir gut geht. Geht es mir schon gut, dann wird das mit dem Blues noch besser. . .

Leider war ich bisher zu faul, zu dumm oder zu träge, selbst ein Instrument zu spielen, wenn ich mal von meinen gelegentlichen Versuchen absehe, dem Keyboard etwas abzutrotzen, das einigermassen nach Blues klingt. Die Bluesroad ist daher eine Gelegenheit, diesen Mangel ein bisschen zu kompensieren. In erster Linie möchte ich dabei die Hörer unterhalten, aber dabei auch die eine oder andere Information weiter zu geben, die ich interessant finde. Ich freue mich auf die Sendungen und hoffe jedesmal, dass meine Hörer mindestens soviel Spass daran haben, wie ich. Ausserdem gibt sie mir die Möglichkeit, die reichhaltige Schweizer Bluesszene über die Grenzen hinaus vorzustellen.

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